Für Besichtigungs- oder Erlebnistouren in nahe gelegene Städte oder Gemeinden sind sie bei einem Aufenthalt in unserem Ferienhaus am Simsberg richtig.

sehenswerte Städte (bis zu 40 km Umkreis):
Beilngrieß, Eichstätt, Freystadt, Greding, Neumarkt, Nürnberg, Roth, Schwabach

sehenswerte Städte (bis zu 120 km Umkreis):
Ingolstadt, München
, Neuburg/Donau, Regensburg, Rothenburg /o.d.T.

Exemplarisch zeigen wir Ihnen die Vielzahl an Möglichkeiten auf, die ein Besuch in Weißenburg oder in Nürnberg bietet.
Diese Seite wird immer wieder  erweitert und ergänzt. Schauen Sie einfach ab und zu vorbei!

 

Nürnberg

Frankens heute moderne Halbmillionen-Metropole war im Mittelalter wegen ihrer politischen Macht und ihrem wirtschaftlichem Wohlstand ein zentraler Handelsstandort und damit die nahezu bedeutendste Reichsstadt im damaligen Europa.

Berühmte Namen wie Albrecht Dürer, Veit Stoß, Adam Kraft, Peter Vischer, Willibald Pirckheimer oder Hans Sachs erinnern an bedeutende Künstler, Handwerker und Denker. Technische Erfindungen (z. B. Peter Henleins Taschenuhr, Martin Behaims Globus) oder die Schedelsche Weltchronik, die auch heute noch genutzt werden, zeigen die Kreativität der damaligen Zeit auf.

Aus dem einstigen Ruhm und Ansehen resultiert auch der bestürzende Gedanke des Nationalsozialismus, Nürnberg ab 1933 zur Stadt der Reichsparteitage zu erklären. Das zerstörte Nürnberg wurde schließlich zum Symbol der Nürnberger Prozesse.

 

Heute ist die einstige Größe und Macht der "Weltstadt des Mittelalters" durchaus wieder vorstellbar: Inmitten der Halbmillionen-Metropole sind Bürgerhäuser, stolze Kirchen, die Burg und der fünf Kilometer lange Stadtmauerring wiedererstanden. Bedeutende Einrichtungen wie das Germanische Nationalmuseum, kulturelle Ereignisse von Rang und internationale Messen und Fachtagungen bringen jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt in die Stadt.

 

In Nürnberg gibt es viel zu sehen:

Ob mit einer professionell organisierten thematischen Stadtführung oder bei der Entdeckung auf eigene Faust. Ob beim Besuch in einem der Museen (Spielzeugmuseum, Verkehrsmuseum, Neues Museum für Kunst und Design um nur einige herauszugreifen) oder beim Shopping in der Innenstadt. Ob bei einem Trip auf den Spuren des Mittelalters z.B. mit Besichtigung der Burg oder den Lochgefängnissen.
Oder bei der Auseinandersetzung mit den Zeugnissen aus den belastenden Zeiten von Nürnberg, wie z.B. beim Besuch des Zeppelinfeldes oder der Dauerausstellung "Faszination und Gewalt" im Torso der Kongresshalle.

Großartig sind Nürnbergs Kirchen: St. Sebaldus mit dem Sebaldusgrab von Peter Vischer d. Ä.; die Frauenkirche mit ihrer prachtvollen Fassade, dem "Männleinlaufen" und dem Tucher- Altar und dem Hauptmarkt (links);
St. Lorenz mit dem Englischen Gruß von Veit Stoß und dem Sakramentshäuschen von Adam Kraft. Dazu kommen die hochgelegene Burg der deutschen Kaiser und Könige mit ihrer berühmten Silhouette, bedeutende Teile der mächtigen Stadtmauer mit ihren gedrungenen Türmen, das mittelalterliche Heilig- Geist- Spital, der
Schöne Brunnen, das Dürerhaus, der Henkersteg.

Kulinarisch natürlich nicht zu vergessen:
Die weltbekannten
Nürnberger Rostbratwürste und die Nürnberger Lebkuchen.

Fällt Ihr Aufenthalt in die Adventszeit, so darf natürlich ein Besuch auf dem weltberühmten Christkindlesmarkt nicht versäumt werden. Das Nürnberger Christkind eröffnet von der Empore der Frauenkirche aus alljährlich mit dem weltberühmten Prolog "seinen" Markt.

 

 

Weißenburg

Die ehemalige Römer- und Freie Reichsstadt Weißenburg/in Bayern hat ca. 18.000 Einwohner und liegt geographisch fast in der Mitte Bayerns am Rand der südlichen Frankenalb. Von der ehemaligen Bedeutung der Römersiedlung "Biriciana" - einem der Schwerpunkte römischer Aktivitäten im zivilen und militärischen Bereich am Rätischen Limes in Bayern ab etwa 89 n. Chr. - zeugen noch heute bauliche Reste. Weißenburg ist tatsächlich eine der wichtigsten Römerstädten Bayerns und die einzige Römerstadt Frankens.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was die römischen Sehenswürdigkeiten angeht,  so sind die vorbildlich restaurierten und architektonisch bemerkenswert überdachten Römischen Thermen (in ihrer Art die größten in Süddeutschland), das Römermuseum Weißenburg  mit dem berühmten Römerschatz, der 1979 entdeckt wurde und allen voran auch das rekonstruierte Nordtor (rechts) einen Besuch wert.

Auch aus der reichsstädtischen Vergangenheit gibt es zahlreiche sehenswerte Zeugnisse:
So die gut erhaltene Stadtbefestigung mit 38 Türmen und Stadtgraben, das Ellinger Tor, eines der schönsten deutschen Stadttore, die gotische St. Andreas Kirche mit Schatzkammer, das
Gotische Rathaus (links), die Spitalkirche, das Reichsstadtmuseum und die Karmeliterkirche, die heute Kultur-, Kongress- und Tagungszentrum ist.

Natürlich kann man in der Innenstadt mit Ihren reizvollen Geschäften, Restaurants und Cafès auch prima einkaufen und dinieren.

 

Ganz besondere Schmankerln bietet die Weißenburger Nachtwächterin an. Sie wartet in originalgetreuer Ausstattung mit einer Vielzahl an außergewöhnlichen Führungen und Aktionen auf.  So sind die historischen Abendführungen mit der Nachtwächterin sicher eine besonders romantische Art, die Stadt kennen zu lernen. Das Motto dieser kurzweiligen Führung ist es, Geschichte durch Geschichten lebendig werden zu lassen. Im Gewand einer Nachtwächterin erzählt und singt die Historikerin von der Vergangenheit ihrer Heimatstadt. Manchmal gesellen sich auch Feuergaukler zu der kurzweiligen Abendführung.

Aber auch tagsüber können Sie in Weißenburg viel erleben. Thematische Stadtführungen erschließen die Stadt auf mannigfaltige Weise. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Da gibt es Führungen vom Leben in der mittelalterlichen Stadt oder von Häusern, die Geschichte erzählen. Letztere handelt von der Entwicklung der Häuser in der Weißenburger Altstadt zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert. Arm und Reich, Handwerker und Kaufleute haben in ihr gelebt. Wer hat wo gewohnt und gearbeitet? Fachwerk und verputzte Häuser wechseln sich ab und geben ein farbenfrohes Stadtbild. Häuser kleiden sich vielfältig. Ihr “Gewand” berichtet von vergangenen Moden.
 

 

Die Festung Wülzburg

Auf der Bergkuppe, heute zum Stadtgebiet von Weißenburg gehörig, liegt die schon bald nach ihrer Entstehung als Ansbacher Bastille gefürchtete Renaissancefestung Wülzburg .

Seit dem 11. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle ein Benediktinerkloster, das im Zuge der Reformation zuerst in eine Probstei und 1537 in ein weltliches Verwalteramt umgewandelt wurde. Im Jahre 1588 ließ Markgraf Georg Friedrich d. A. von Brandenburg-Ansbach hier an der südlichen Grenze seines Territoriums in der Nachbarschaft der Reichsstadt Weißenburg die pentagonale Festungsanlage im Neuitalienischen Bastionärsystem errichten.

1631 wurde die Festung von der dorthin geflüchteten markgräflichen Familie kampflos an General Tilly übergeben. 1791 kam die Festung an Preußen, 1802 an Bayern. 1867 wird die Wülzburg als Festung aufgehoben und 1882 vom Königreich Bayern an die Stadt Weißenburg verkauft - mit Ausnahme des südlichen Schlossflügels. Im 19. und 20. Jahrhundert diente sie als Gefangenen- und Flüchtlingslager. in dem 1918 auch Charles de Gaulle inhaftiert war. Der Schlossbau wurde nach 1945 renoviert und beherbergt heute eine Schule mit Internat für soziale Frauenberufe.

Die Führung der Nachtwächterin widmet sich den menschlichen Schicksalen, die mit der Festung als Internierungs- und Flüchtlingslager verbunden waren. Berühmt waren die Ausbruchsversuche des späteren französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle.